{"id":31,"date":"2005-04-20T18:27:56","date_gmt":"2005-04-20T16:27:56","guid":{"rendered":"http:\/\/www.schuetzengesellschaft-lichtringhausen.de\/html\/?page_id=31"},"modified":"2017-11-01T16:37:27","modified_gmt":"2017-11-01T14:37:27","slug":"chronik","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.schuetzengesellschaft-lichtringhausen.de\/html\/uber-die-schutzengesellschaft\/chronik\/","title":{"rendered":"&#8211; Geschichte"},"content":{"rendered":"<p><strong>Chronik der \u201eSt. Jakobus-Sch\u00fctzengesellschaft\u201c Lichtringhausen 1927 e.V.<br \/>\n(erstellt anl\u00e4sslich des 75-j\u00e4hrigen Vereinsjubil\u00e4um 2002)<\/strong><br \/>\nDas Jahr 1927 war f\u00fcr das Vereinsleben in unserem Dorf Lichtringhausen von gro\u00dfer Bedeutung, wurden doch mit der Freiwilligen Feuerwehr und der Sch\u00fctzengesellschaft gleich zwei Vereine gegr\u00fcndet. Bis zu diesem Zeitpunkt existierte nur ein Verein, n\u00e4mlich der 1897 gegr\u00fcndete M\u00e4nnergesangsverein. Initiator der Neugr\u00fcndung war in beiden F\u00e4llen der damalige Dorfschullehrer Wilhelm Goebel.<br \/>\n<img decoding=\"async\" title=\"Wilhelm Goebel\" src=\"http:\/\/www.schuetzengesellschaft-lichtringhausen.de\/html\/wp-content\/wilhelm_goebel.jpg\" alt=\"Wilhelm Goebel\" align=\"left\" border=\"0\"\/> W\u00e4hrend der Anlass zur Bildung der Freiwilligen Feuerwehr sicher darin zu finden ist, dass eben zur damaligen Zeit im gesamten Amt Attendorn L\u00f6schgruppen ins Leben gerufen wurden, ist im Fall der Sch\u00fctzengesellschaft ein \u00e4hnlicher Hauptgrund nicht auszumachen. Schlie\u00dflich ist die Bildung von \u201eSch\u00fctzen-Bruderschaften\u201c bereits aus dem Mittelalter bekannt. Diese dienten in St\u00e4dten und gr\u00f6\u00dferen Ortschaften als Schutztruppe zur Selbstverteidigung bei feindlichen Angriffen und r\u00e4uberischen \u00dcberf\u00e4llen.<br \/>\nM\u00f6glicherweise war es ein Anliegen des Lehrers, Wilhelm Goebel, das Bewusstsein f\u00fcr die Bedeutung der Zusammengeh\u00f6rigkeit der Dorfbev\u00f6lkerung zu wecken und als sichtbares Zeichen daf\u00fcr, die Sch\u00fctzengesellschaft zu gr\u00fcnden. Es lag auch nahe, dies unter dem Namen des Schutzpatrons \u201eSankt Jakobus\u201c auszuf\u00fchren. Schlie\u00dflich hatte die Einweihung der neuen Kirche im Jahr 1911, die dem Heiligen Jakobus d.\u00c4. geweiht ist, einen starken Einfluss auf das d\u00f6rfliche Miteinander und ein gesteigertes Selbstbewusstsein der Dorfbewohner zur Folge gehabt. So gab es bereits erste Ans\u00e4tze zur Gr\u00fcndung eines Sch\u00fctzenvereins in den Jahren 1912 und 1913. Der Ausbruch des 1. Weltkrieges verhinderte jedoch die Realisierung des Vorhabens. Immerhin dauerte es dann noch bis zum Jahr 1927 ehe am 01. M\u00e4rz der Sch\u00fctzenverein- und am gleichen Tag auch die Freiwillige Feuerwehr gegr\u00fcndet wurden.<br \/>\n<img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.schuetzengesellschaft-lichtringhausen.de\/html\/wp-content\/august_schulte.jpg\" align=\"right\" border=\"0\"\/> August Schulte sen. Wurde zum 1. Vorsitzenden und Hauptmann des Vereins gew\u00e4hlt. Gr\u00fcndungsmitglieder waren Josef Arens, Peter Flucht, Heinrich Schulte, Johann Schulte, Bernhard Springob, Hermann Springob, Johann Stuff und Josef Wurm. Zum 60-j\u00e4hrigen Vereinsjubil\u00e4um 1987 wurden diese zu Ehrenmitgliedern der Sch\u00fctzengesellschaft ernannt. Zum heutigen Jubil\u00e4um lebt von ihnen leider niemand mehr. Im Gr\u00fcndungsjahr geh\u00f6rten 45 Mitglieder dem Verein an. Der Jahresmitgliedsbeitrag betrug 5 RM (Reichsmark).<br \/>\nAm 29. August 1927 wurde das erste Sch\u00fctzenfest gefeiert. Erster Sch\u00fctzenk\u00f6nig wurde Hermann Rauterkus mit seiner Cousine Helene als K\u00f6nigin. Der Festplatz war \u201eHeselers-Wiese\u201c oberhalb des heutigen Hallen-Standortes.<br \/>\n<img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.schuetzengesellschaft-lichtringhausen.de\/html\/wp-content\/herman_rauterkus.jpg\" align=\"left\" border=\"0\"\/>Die erste Satzung des Vereins wurde am 26. Februar 1928 verabschiedet. Die Eintragung ins Vereinsregister erfolgte am 25. Juli 1928 unter der Nr. 22 mit dem Namen \u201eSch\u00fctzengesellschaft &#8211; St. &#8211; Jakobus\u201c Lichtringhausen e.V. Als Vereinsfarben w\u00e4hlte man die Kombination gr\u00fcn\/wei\u00df\/schwarz.<br \/>\nZum ersten Vorstand z\u00e4hlten Bernhard Cramer, Caspar Cramer, August Kramer, Peter Kramer, Peter Flucht, Peter L\u00fcbke und Reinhard Zeppenfeld, der gleichzeitig auch als neuer 1. Vorsitzender mit der Vereinsf\u00fchrung betraut wurde. Unter \u00a7 1 der ersten Satzung war neben dem Namen und Sitz auch der Zweck des Vereins aufgef\u00fchrt: \u201eDer Sch\u00fctzenverein hat den Zweck, B\u00fcrgersinn, Eintracht und Geselligkeit in geeigneter Weise zu beleben und die Liebe zu Heimat und Vaterland zu pflegen und zu f\u00f6rdern.\u201c Die Satzung umfasste 29 Paragraphen. Insbesondere der \u00a7 25 mag aus heutiger Sicht Anlass zum Schmunzeln bieten, wurde in ihm doch folgendes bestimmt: \u201eZur Aufrechterhaltung der Ordnung beim Tanzen wird allj\u00e4hrlich vom Vorstand eine Tanzordnung<br \/>\nerlassen, die auf dem Feste noch ge\u00e4ndert werden kann.\u201c<br \/>\n<img decoding=\"async\" title=\"Reinhard Zeppenfeld\" src=\"http:\/\/www.schuetzengesellschaft-lichtringhausen.de\/html\/wp-content\/reinhard_zeppenfeld.jpg\" alt=\"Reinhard Zeppenfeld\" align=\"right\" border=\"0\"\/>Nachdem Reinhard Zeppenfeld schwer erkrankt war, \u00fcbernahm 1931 wieder August Schulte Sen. das Amt des 1. Vorsitzenden. In den Jahren 1931, 32 und 33 wurde in Lichtringhausen kein Sch\u00fctzenfest gefeiert. Grund daf\u00fcr d\u00fcrfte die \u00e4u\u00dferst schlechte wirtschaftliche Lage gewesen sein, die nach dem B\u00f6rsenabsturz, an der Wall Street in New York, im Oktober 1929 mit der daran anschlie\u00dfenden Weltwirtschaftskrise entstanden war.<br \/>\nZum Gedenken an die im 1. Weltkrieg gefallenen M\u00e4nner der Gemeinde wurde im Juni 1936 das Ehrenmal eingeweiht. Es besteht im wesentlichen aus einem gro\u00dfen Findling, auf dem das \u201eEiserne Kreuz\u201c angebracht ist. Auf einer Gedenktafel sind die Namen der Gefallenen \u2013 13 junge M\u00e4nner im Alter von 20 \u2013 27 Jahren \u2013 eingraviert.<br \/>\nDurch den Ausbruch des 2. Weltkrieges und seiner verheerenden Folgen wurde in den Jahren 1940 bis 1948 wiederum kein Sch\u00fctzenfest gefeiert. Im 2. Weltkrieg sind 34 M\u00e4nner aus dem Dorf im Alter zwischen 17- und 43-Jahren ums Leben gekommen und viele in Gefangenschaft geraten. In diesen Jahren beschr\u00e4nkte sich das Vereinsleben lediglich auf die j\u00e4hrliche Hauptversammlung. Das erste Sch\u00fctzenfest nach dem Krieg fand 1949 statt. Sch\u00fctzenk\u00f6nig wurde Josef Br\u00f6cher, dem es gelang, mit einem gezielten Steinwurf (!) den Vogel von der Stange zu werfen. Die vereinseigenen Gewehre hatte man im Februar 1945 an den Volkssturm abtreten m\u00fcssen und nicht wieder erhalten. Au\u00dferdem war die Benutzung von Gewehren ohnehin durch die Besatzungsm\u00e4chte verboten. Allerdings scheint das Abwerfen des Sch\u00fctzenvogels den Sch\u00fctzenbr\u00fcdern gefallen zu haben. Als 1950 wieder geschossen wurde, hatten bei der Generalversammlung immerhin 33 Teilnehmer f\u00fcr \u201eWerfen\u201c und 35 Teilnehmer f\u00fcr \u201eSchie\u00dfen\u201c abgestimmt.<br \/>\n<img decoding=\"async\" title=\"Josef Br\u00c3\u00b6cher\" src=\"http:\/\/www.schuetzengesellschaft-lichtringhausen.de\/html\/wp-content\/josef_broecher.jpg\" alt=\"Josef Br\u00c3\u00b6cher\" align=\"left\" border=\"0\"\/><br \/>\n1952 \u2013 dem Jahr des 25-j\u00e4hrigen Vereinsjubil\u00e4ums \u2013 wurde Josef Damm erster Sch\u00fctzenkaiser.<br \/>\n&nbsp; Im Jahr 1954 wurde Hubert Cramer zum 1. Vorsitzenden gew\u00e4hlt. August Schulte wurde Ehrenoberst. <img decoding=\"async\" title=\"Hubert Cramer\" src=\"http:\/\/www.schuetzengesellschaft-lichtringhausen.de\/html\/wp-content\/hubert_cramer.jpg\" alt=\"Hubert Cramer\" align=\"right\" border=\"0\"\/>Willi Kramer \u00fcbernahm das Amt des Hauptmanns. Bis dahin war der 1. Vorsitzende gleichzeitig auch Sch\u00fctzenhauptmann. Ein wichtiges Ereignis in der Amtszeit von Hubert Cramer, war der Erwerb des heutigen Sch\u00fctzenplatzes im Jahr 1957. Der Verein kaufte das Grundst\u00fcck f\u00fcr 1.363,00 DM von Wilhelm Kramer. Schon vorher waren die Voraussetzungen geschaffen worden, den Sch\u00fctzenplatz f\u00fcr die Zwecke des Vereins neu zu gestalten. Der Biekebach, welcher das Gel\u00e4nde teilte, f\u00fchrte im Winter und im Fr\u00fchjahr oft Hochwasser, wodurch der Festplatz stark in Mitleidenschaft gezogen wurde. Viele Arbeitseins\u00e4tze der Sch\u00fctzenbr\u00fcder waren dann notwendig, um den Platz wieder herzurichten. Nun wurde der Bach verrohrt und das Grundst\u00fcck zur heutigen Form und Gr\u00f6\u00dfe aufgef\u00fcllt und planiert.<br \/>\n<img decoding=\"async\" title=\"Hubert Damm\" src=\"http:\/\/www.schuetzengesellschaft-lichtringhausen.de\/html\/wp-content\/hubert_damm.jpg\" alt=\"Hubert Damm\" align=\"left\" border=\"0\"\/> 1960 \u00fcbernahm Hubert Damm den Vereinsvorsitz. Auf seine Initiative hin begann man mit Planungen zur Errichtung einer eigenen Sch\u00fctzenhalle. Bisher wurde zur Feier des Sch\u00fctzenfestes j\u00e4hrlich ein Festzelt errichtet.<br \/>\nDurch gute Kontakte zum Dorf Hagen bei Sundern hatte man erfahren, dass die dortige Halle durch einen gr\u00f6\u00dferen Bau ersetzt werden sollte. Da sich die Bausubstanz der Halle \u2013 insbesondere des Holz-St\u00e4nderwerk- in sehr gutem Zustand befand, entschloss sich die Vereinsf\u00fchrung zum Kauf dieses Objekts. In der Generalversammlung im Juli 1962 stimmten die Vereinsmitglieder mit \u00fcberw\u00e4ltigender Mehrheit dem Vorhaben zu. Jeder Sch\u00fctzenbruder verpflichtete sich zur Zahlung vom 25,- DM f\u00fcr den Erwerb und einen Arbeitstag (ersatzweise Zahlung von 40,- DM) f\u00fcr die Abbrucharbeiten abzuleisten. Unter gro\u00dfem Einsatz der Sch\u00fctzenbr\u00fcder wurde die neue Halle in weniger als einem Jahr Bauzeit errichtet.<br \/>\nDie feierliche Einweihung fand zum Sch\u00fctzenfest vom 22. bis 24. Juni 1963 statt. In der Folgezeit wurde die Halle st\u00e4ndig modernisiert und die Ausstattung verbessert. Sie diente auch als willkommener Trainings- und \u00dcbungsraum f\u00fcr andere Vereine des Dorfes, wie dem Sportverein, dem Tischtennis-Club und dem Fanfarenzug bzw. dem Musikverein.<br \/>\n<img decoding=\"async\" title=\"Willi Kramer\" src=\"http:\/\/www.schuetzengesellschaft-lichtringhausen.de\/html\/wp-content\/willi_kramer.jpg\" alt=\"Willi Kramer\" align=\"right\" border=\"0\"\/> Nachdem 1980 Willi Kramer \u2013 zum Ehrenhauptmann ernannt \u2013 sein Amt als Sch\u00fctzen-Hauptmann an Willi Bender \u00fcbergeben hatte, verzichtete 1985 Hubert Damm nach 25-j\u00e4hriger Amtszeit auf die Fortsetzung seiner Funktion als 1. Vorsitzender. Aufgrund seiner gro\u00dfen Verdienste um den Verein wurde er zum Ehren-Major ernannt.<br \/>\n<img decoding=\"async\" title=\"Hans-Werner Schulte\" src=\"http:\/\/www.schuetzengesellschaft-lichtringhausen.de\/html\/wp-content\/hans_werner_schulte.jpg\" alt=\"Hans-Werner Schulte\" align=\"left\" border=\"0\"\/> Sein Nachfolger wurde Hans-Werner Schulte, der schon seit Jahren \u00e4u\u00dferst aktiv am Vereinsgeschehen beteiligt war. Mit hohem pers\u00f6nlichen Einsatz und gro\u00dfer Begeisterungsf\u00e4higkeit wurde unter seiner Regie die Hallenrenovierung durchgef\u00fchrt, die Dach, Fu\u00dfboden, Sanit\u00e4reinrichtungen, Heizung, Fenster und umfangreiche Versch\u00f6nerungen der Innenausstattung beinhaltete.<br \/>\nZur Finanzierung der Bauma\u00dfnahme wurde ab 1985 das Herbstfest veranstaltet.<br \/>\nZum 60-j\u00e4hrigen Vereinsjubil\u00e4um 1987 pr\u00e4sentierte er das neue Vereinsemblem. Auf seine Initiative hin wurde zu diesem Anlass eine Jungsch\u00fctzenabteilung ins Leben gerufen. Thomas Braunschneider wurde der erste Jungsch\u00fctzenk\u00f6nig. Durch Hans-Werner Schulte wurde auch die von den Gr\u00fcndern gew\u00e4hlte Bezeichnung \u201eSch\u00fctzengesellschaft\u201c anstelle des in den zur\u00fcckliegenden Jahren meistens benutzen Ausdrucks \u201eSch\u00fctzenverein\u201c wieder eingef\u00fchrt. Die urspr\u00fcnglichen Vereinsfarben \u201egr\u00fcn\/wei\u00df\/schwarz\u201c wurden \u2013 wenn auch nicht bei den Fahnen \u2013 f\u00fcr die Sch\u00e4rpen der Vorstandsmitgliedern wieder \u00fcbernommen. Neben den Aktivit\u00e4ten zur Hallenrenovierung wurden auch die Au\u00dfenanlagen und das Ehrenmal neu gestaltet. Wie bereits erw\u00e4hnt, wurden im Jubil\u00e4umsjahr 1987 die noch lebenden Gr\u00fcndungsmitglieder zu Ehrenmitgliedern der Sch\u00fctzengesellschaft ernannt. Hierzu gesellte sich 1988 auch Willi Arens aufgrund seiner 50-j\u00e4hrigen Vereinszugeh\u00f6rigkeit und 25-j\u00e4hriger Vorstandsarbeit.<br \/>\n<img decoding=\"async\" title=\"Willi Bender\" src=\"http:\/\/www.schuetzengesellschaft-lichtringhausen.de\/html\/wp-content\/willi_bender.jpg\" alt=\"Willi Bender\" align=\"right\" border=\"0\"\/><br \/>\n1995 wurde Willi Bender nach 15-j\u00e4hriger Dienstzeit als Hauptmann zum Ehren-Hauptmann ernannt. Sein Nachfolger wurde Uwe H\u00fcnerj\u00e4ger.<br \/>\n<img decoding=\"async\" title=\"Uwe H\u00c3\u00bcnerj\u00c3\u00a4ger\" src=\"http:\/\/www.schuetzengesellschaft-lichtringhausen.de\/html\/wp-content\/uwe_huenerjaeger.jpg\" alt=\"Uwe H\u00c3\u00bcnerj\u00c3\u00a4ger\" align=\"left\" border=\"0\"\/> Das Jahr 1996 sollte als eines der traurigsten in die Geschichte der Sch\u00fctzengesellschaft eingehen. Mit Helmut Bender (35) und Alfred Braunschneider (48) kamen zwei engagierte und sehr beliebte junge Vorstandsmitglieder auf tragische Weise ums Leben. Zum erstenmal in der Vereinsgeschichte wurde das Sch\u00fctzenfest verschoben und erst im September begangen. Die urspr\u00fcnglich erwogene Absicht, das Fest ganz abzusagen, wurde schlie\u00dflich nach langen Beratungen nicht aufrechterhalten.<br \/>\nAuch das Jahr 1997 war von wichtigen personellen Ver\u00e4nderungen bestimmt. Nachdem Hans-Werner Schulte nicht mehr kandidierte, wurde Uwe H\u00fcnerj\u00e4ger \u2013 bisher 2. Vorsitzender und Hauptmann \u2013 nun zum 1. Vorsitzenden gew\u00e4hlt. Seine bisherige Amtszeit is ebenfalls gekennzeichnet durch gro\u00dfes Engagement bei der Hallenversch\u00f6nerung und der Gestaltung des Sch\u00fctzen- und Herbstfestes. Das Amt des 2. Vorsitzenden und des Hauptmanns \u00fcbernahm Gerhard L\u00fcbke.<br \/>\n<img decoding=\"async\" title=\"Jubilar Johann Reuter\" src=\"http:\/\/www.schuetzengesellschaft-lichtringhausen.de\/html\/wp-content\/johann_reuter_jubilar.jpg\" alt=\"Jubilar Johann Reuter\" align=\"right\" border=\"0\"\/> Im Jahr 1999 wurde Johann Reuter besonders geehrt, konnte er doch sein 65-j\u00e4hriges K\u00f6nigsjubil\u00e4um feiern. Der 85-j\u00e4hrige wurde von den Sch\u00fctzen an seinem Wohnhaus abgeholt und in einem Mercedes-Cabriolet (Baujahr 65) zur Sch\u00fctzenhalle gefahren.<br \/>\n<img decoding=\"async\" title=\"Doppel-Jubilar Hubert Cramer\" src=\"http:\/\/www.schuetzengesellschaft-lichtringhausen.de\/html\/wp-content\/hubert_cramer_jubilar.jpg\" alt=\"Doppel-Jubilar Hubert Cramer\" align=\"left\" border=\"0\"\/> Ein weiteres seltenes Ereignis stand im Jahr 2001 an. Hubert Cramer beging gleichzeitig sein Jubil\u00e4um als 25- und 50-j\u00e4hriger Sch\u00fctzenk\u00f6nig.<br \/>\nInsgesamt stellt sich die \u201eSt.-Jakobus-Sch\u00fctzengesellschaft\u201c Lichtringhausen e.V. im Jubil\u00e4umsjahr 2002 als eine aktive, von guter Kameradschaft gepr\u00e4gte Gemeinschaft dar. Sie ist mit 339 Mitgliedern der gr\u00f6\u00dfte Verein in unserem Dorf. Mag auch, bedingt durch ge\u00e4ndertes Freizeitverhalten der Menschen und durch sonstige gesellschaftliche Entwicklungen und Einfl\u00fcsse, das Sch\u00fctzenwesen von vielen als nicht mehr zeitgem\u00e4\u00df betrachtet werden, d\u00fcrfte dennoch gerade der Sch\u00fctzenverein f\u00fcr das Gef\u00fchl der Zusammengeh\u00f6rigkeit in einem Gemeinwesen nach wie vor von gro\u00dfer Bedeutung sein. Wir sind \u00fcberzeugt, dass unser Verein mit seinen aktiven jungen Vorstand, seinen zahlreichen Mitgliedern und den engagierten Jungsch\u00fctzen eine gute Zukunft haben wird. <em><\/p>\n<p>Text und Bilder aus der Festschrift &#8222;75 Jahre St. Jakobus Sch\u00fctzengesellschaft Lichtringhausen 1927 e.V.&#8220; aus dem Jahr 2002 <\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Chronik der \u201eSt. Jakobus-Sch\u00fctzengesellschaft\u201c Lichtringhausen 1927 e.V. 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